Samstag, 21. Juli 2012

Ausflug zum Gasometer in Oberhausen

Schon lange geplant war er, der Ausflug zum Gasometer im benachbarten Oberhausen. Um 10:00 Uhr am 12. Juli war Treffpunkt am vorderen Ausgang des Hofhauses. Bis es jedoch endlich losgehen konnte, gab es noch einiges Hin und Her; Socken mussten noch geholt werden, und auch schnell noch eine zusätzliche Jacke, und das Käppi durfte auch nicht vergessen werden. Denn wir hatten gehört, dass es ziemlich kalt sein kann im Gasometer. Daher hatten wir den Ausflug ja auch immer wieder aufgeschoben, in der Hoffnung auf wärmeres Wetter im Sommer.

Und an diesem Tag konnten wir wirklich nicht meckern. Es war windig, aber die Sonne war uns hold.
Am Gasometer angekommen wurde zunächst einmal die sanitäre Einrichtung geprüft, und für nicht behindertengerecht befunden. Aber dann war es endlich so weit, und die Tür zur Ausstellung "Magische Orte" öffnete sich für uns.

Auf zwei weitläufigen Etagen gab es große Fotoinstallationen von magischen Orten auf der ganzen Welt, vieles auch als Weltkulturerbe anerkannt. Auf der unteren Etage der Bereich "Natur" und eine Etage höher der Bereich "Kultur", von Menchen geschaffen. Hier ein beeindruckendes Beispiel aus dem Bereich Natur.

Und dann ging es auch noch hoch hinaus auf 117,5 m Höhe, auf die Aussichtplattformen des Gasometers. Inge und Ulrike waren uns zwischendurch irgendwie abhanden gekommen. Dank des passenden Gut-Wetter-Lochs an diesem Tag hatten wir ein wunderbare Aussicht rundum.

 Übrigens ist das Gasometer in Oberhausen Teil der "Route der Industriekultur" in Deutschland und als solche Teil der "Europäischen Route der Industriekultur."


Und im Aufzug hat Matthias Petra und mich dann wahrhaft grauselig erwischt. Ein sogenannter "Blindschnappschuss", Kamera einfach hoch gehalten und geknipst. Spaß muss sein, und da wir den an diesem Tag reichlich hatten, dürfen alle anderen mit uns mit lachen!

Sichtlich ermattet von all den Eindrücken beschlossen wir anschließend, uns im Café Illbeck  noch ein wunderbar leckeres Stück Kuchen und Kaffee zu gönnen. Matthias macht hier nicht Joe Cocker nach, sondern erläutert sehr realistisch, wie die Elstern in der Nachbarschaft  ihr Junges gegen eine Katze schützen.

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