Samstag, 28. Juli 2012

StrickLieseln im Grünen

Schon lange hatten wir geplant, uns einmal bei Tamara im Neandertal zu treffen. Und auch wir hatten Glück mit dem Wetter. Am 18. Juli verwöhnte uns die Sonne, und wir konnten den Abend draußen genießen.

Wie immer gab es reichlich zu erzählen, Projekte zu zeigen. Einige von uns hat momentan das "Lintilla"-Fieber gepackt, eine Anleitung von Martina Behm. Selbstverständlich kam auch das Kulinarische nicht zu kurz. Tamara ließ es sich nicht nehmen, uns mit einem leckeren Johannisbeerkuchen zu verwöhnen, natürlich mit Früchten aus dem eigenen Garten. Wir haben uns alle sehr wohl gefühlt; noch einmal vielen Dank an dieser Stelle! Demnächst hier ein paar Eindrücke wie herrlich Tamara wohnt.

Da einige Interesse an Sabine Leichts Schalmuster hatten:

Strickschrift zum Lochmusterschal:
beliebig viele Maschen (Vielfaches von 6, +3) anschlagen und 1 Rückreihe rechte Maschen stricken
dann eine Randmasche stricken und das Muster wie folgt beginnen:
  • 2 Maschen links, 2 Maschen rechts, 1 Umschlag
    1 Masche abheben, 1 Masche rechts stricken und die abgehobene darüberziehen
  • wiederholen bis zum Ende der Reihe, mit 2 Maschen links die Reihe beenden, umdrehen
  • 2 Maschen rechts, 2 Maschen links zusammen str.icken, 1 Umschla, 2 Maschen links
  • wiederholen bis zum Ende der Reihe, mit 2 Maschen rechts die Reihe beenden, umdrehen
alles wieder von vorn!

Und hier noch all unsere fleißigen Hände:

Samstag, 21. Juli 2012

Ausflug zum Gasometer in Oberhausen

Schon lange geplant war er, der Ausflug zum Gasometer im benachbarten Oberhausen. Um 10:00 Uhr am 12. Juli war Treffpunkt am vorderen Ausgang des Hofhauses. Bis es jedoch endlich losgehen konnte, gab es noch einiges Hin und Her; Socken mussten noch geholt werden, und auch schnell noch eine zusätzliche Jacke, und das Käppi durfte auch nicht vergessen werden. Denn wir hatten gehört, dass es ziemlich kalt sein kann im Gasometer. Daher hatten wir den Ausflug ja auch immer wieder aufgeschoben, in der Hoffnung auf wärmeres Wetter im Sommer.

Und an diesem Tag konnten wir wirklich nicht meckern. Es war windig, aber die Sonne war uns hold.
Am Gasometer angekommen wurde zunächst einmal die sanitäre Einrichtung geprüft, und für nicht behindertengerecht befunden. Aber dann war es endlich so weit, und die Tür zur Ausstellung "Magische Orte" öffnete sich für uns.

Auf zwei weitläufigen Etagen gab es große Fotoinstallationen von magischen Orten auf der ganzen Welt, vieles auch als Weltkulturerbe anerkannt. Auf der unteren Etage der Bereich "Natur" und eine Etage höher der Bereich "Kultur", von Menchen geschaffen. Hier ein beeindruckendes Beispiel aus dem Bereich Natur.

Und dann ging es auch noch hoch hinaus auf 117,5 m Höhe, auf die Aussichtplattformen des Gasometers. Inge und Ulrike waren uns zwischendurch irgendwie abhanden gekommen. Dank des passenden Gut-Wetter-Lochs an diesem Tag hatten wir ein wunderbare Aussicht rundum.

 Übrigens ist das Gasometer in Oberhausen Teil der "Route der Industriekultur" in Deutschland und als solche Teil der "Europäischen Route der Industriekultur."


Und im Aufzug hat Matthias Petra und mich dann wahrhaft grauselig erwischt. Ein sogenannter "Blindschnappschuss", Kamera einfach hoch gehalten und geknipst. Spaß muss sein, und da wir den an diesem Tag reichlich hatten, dürfen alle anderen mit uns mit lachen!

Sichtlich ermattet von all den Eindrücken beschlossen wir anschließend, uns im Café Illbeck  noch ein wunderbar leckeres Stück Kuchen und Kaffee zu gönnen. Matthias macht hier nicht Joe Cocker nach, sondern erläutert sehr realistisch, wie die Elstern in der Nachbarschaft  ihr Junges gegen eine Katze schützen.

Sonntag, 8. Juli 2012

Elsterkind und Hofhaus-Grün

Dank des  feucht-warmen Wetters wächst momentan alles wie verrückt. Kurz entschlossen gab es eine kleine ein Mann-eine Frau-Aktion am oberen Eingang zum Hofhaus, bis das Wetter uns mal wieder ins Trockene vertrieb. Wie immer ist noch reichlich zu tun übrig geblieben, und der nächste allgemeine Gartentag ist spontan für nächsten Samstag ausgerufen!

Falls es jemanden geben sollte, der unheimlich gerne im Garten arbeiten möchte, jedoch keinen solchen zur Verfügung hat: er kann sich gerne mit bei uns austoben. Hilfe ist jederzeit willkommen :o)!

Und so nebenbei gab es dann auch noch eine Elsterkind-Rettungsaktion:

Etwas zu früh aus dem Nest gefallen, hockte es vor der Häuserwand, direkt am Eingang zum Hofhaus. Beide Eltern passten auf den umliegenden Dächern sitzend auf ihr Junges auf, so gut es ging. Auf der Flucht vor Jakofs Hund flatterte es dann in Kathrins Beet um dort Schutz zu finden. Dummerweise war es ausgerechnet in einem leeren großen Blumentopf gelandet, aus dem es wohl alleine nicht mehr heraus gekommen wäre. Glücklicherweise hörte Matthias die Geräusche und konnte es so aus seinem "Gefängnis" befreien.

Per Rad kam dann auch noch Gudrun vorbei, und ein paar Projekte für kleinere Umgestaltungen im kommenden Herbst wurden schon einmal andiskutiert.