Sonntag, 31. Juli 2011

Lesecafé im Juli

Zum zweiten Mal hatte unser Lesecafé geöffnet.
Nach lecker Kaffee, Tee und Apfelkuchen las Sabine Leicht aus dem Buch:
„Verschiedenes über Riesenkiefern und die Zeit“, von Jon Kalman Stefansson.
Erinnerungen eines Isländers an seine Ferien bei den Großeltern in Norwegen:
Die Poesie eines Kinder-Sommers. Ein kleiner Junge aus Island steht zehnjährig vor dem ersten Abenteuer seines Lebens: eine Flugreise nach Norwegen zu seinen Großeltern. Ganz anders als auf Island gibt es hier Bäume und Männer in kurzen Hosen. Von Island aus gesehen befindet sich Norwegen im „heißen“ Süden.

Natürlich kann so eine Leseprobe immer nur einen kleinen Einblick ins Buch geben. Uns jedenfalls regte es an zu Erinnerungen an die eigenen Großeltern und Urgroßeltern.

Und so ganz nebenbei entwickelte sich der Nachmittag dann auch noch plötzlich zur "Konfrontationstherapie" in Bezug auf eine Spinnenphobie. Wer es genau wissen will: ca. Seite 67 im Buch!

Eine Erinnerung an einen Ausflug mit zwei befreundeten Brüdern, in der Spinnen eine wichtige Rolle spielen. Damit das Ganze etwas erträglich wurde für unsere Spinnenphobikerin (es heißt wirklich so!), wurde der Begriff Spinne ausgetauscht durch: Honigbonbon. Wir hatten dann reichlich Spaß beim Zuhören.

Bleibt nur zu hoffen, dass sich aus der Spinnenphobie jetzt keine Honigbonbonphobie entwickeln wird.

Montag, 4. Juli 2011

Filmabend - Antonias Welt

Nach langer Zeit gab es mal wieder einen gemeinsamen Filmabend.
Antonias Welt stand auf dem Programm. Marleen Gorris' Film wurde im Jahr 1996 mit dem Oscar als bester fremdsprachiger Film ausgezeichnet. 
Also schon ein älterer Film, der jedoch immer hochaktuell sein wird, geht es doch um das Miteinander von Menschen. Eigentlich ein Muss für alle Wohnprojekte!

Der Trailer zum Film (auf Englisch) 

"Grandiose Familiensaga um das Schicksal von fünf Frauen-Generationen, in der die niederländische Filmemacherin Marleen Gorris ein teils humorvolles, teils melancholisches Hohelied auf Toleranz, Selbstverwirklichung und Unabhängigkeit anstimmt. Das exzellent bebilderte und brillant gespielte Drama setzt sich zwar kritisch mit männlichem Macho-Gehabe auseinander und stellt die weiblichen Rollen in den Vordergrund, verfällt dabei aber nie in plumpe Schwarz-weiß-Malerei. 'Antonias Welt', ausgezeichnet mit dem Auslands-Oscar '96, ist ein kleines, skurriles Filmjuwel, ..." (Video Woche)

Diese Beschreibung trifft den Film ziemlich genau. Am besten einfach mal anschauen!




Und wer war da zum Filmabend:
eine zugegeben kleine Schar.
So passten denn auch alle Füße auf ein gemeinsames Bild, sogar die der Fotografin.









Und hier ein Blick herunter vom Laubengang.
Gudrun konnte leider nicht mit dabei sein. Sie war in den Vorbereitungen für die "Nacht der Kirchenmusik".