Mittwoch, 23. Juni 2010

Wanderung von Gruiten nach Mettmann am 9.5.2010

Frohgelaunt und bei herrlichem Wetter, machten wir uns auf in Richtung Bushaltestelle Champagne. Gleich zu Beginn wurden wir mit den Tücken der Technik, bzw. deren Nicht-Wartung konfrontiert. Die beiden Busse konnten zwar abgesenkt werden, aber die Rampe, die man hätte aufklappen müssen um den Höhenunterschied zwischen Bürgersteig und Buseinstieg zu überwinden, ließ sich keinen Millimeter bewegen. So sehr Matthias auch daran herum zog und sich benühte. Also mussten wir irgendwie anders von unseren Mitwander/innen mit den Rollis in den Bus gehievt werden. Ging dann auch. Da ich ja nie mit dem Bus fahre, war ich ziemlich überrascht, dass es solche gravierenden Schwierigkeiten gab, und beide Busfahrer noch nicht einmal Anstalten machten, uns zu Hilfe zu kommen.


Aber egal, wir sind in Gruiten Dorf angekommen und los ging's. Eine wirklich wunderschöne Strecke an der Düssel entlang, eher flach und ein wenig schattig. Kekse wurden gemümmelt, Witze erzählt und viel gelacht. 

 Ein grandioses Schauspiel erlebten wir, als wir an einer privaten Anlage vorbeikamen. Die dort ansässigen Pfauen waren sehr umtriebig, schrien immer wieder laut und zwei von Ihnen waren sogar in ihrem Balzritual vertieft. So etwas hatte ich noch nie in freier Natur gesehen. Großartig! Zwischenzeitig balzten tina und Ulrike mit, es war ohrenbetäubend.

Im Laufe unserer Wanderzeit stellte sich dann aber heraus, dass wir uns zu viel vorgenommen hatten. Für Ulli und mich im Rollstuhl war es nicht möglich, den kompletten Weg zurückzulegen. Das wäre für unsere Schieber viel zu anstrengend geworden. Inge machte auch schon ein wenig schlapp. Da kam uns die Gaststätte „Zum kühlen Grund“ auf unserem Weg gerade recht. Die haben da übrigens total leckere Pillekuchen! Unsere nächste Wanderung wollen wir deshalb demnächst direkt dorthin machen. Das Ende vom Lied war, dass alle bis auf Sabine und Matthias mit einem Großraumtaxi zurück ins Hofhaus gefahren sind. Was für ein schöner Tag! 


Petra Orben

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